Wiederbelesung
Wiederbelesung die, (dt.): Ein Buch durch neue Besitzer*innen nochmals lesen, es „wiederbeleben“.
Erfunden hat das Wort ein Antiquariat in St. Pölten. Es kam als schwarzer Aufdruck auf einem knallgelben Lesezeichen einher und war einer getätigten Bestellung als Werbung beigelegt. Gegenständliches Buch wird also beides, wieder belesen und wiederbelebt. Es ist nicht mehr totes gut, das verstaubt oder zur Altpapiersammlung gegeben wird. Auch weil Bücher einem radikalen Werteverfall nach dem Erscheinen bzw. dem Kauf unterliegen, sollte man sie ehren. Kenner wie Karl Markus Gauss stellen erschrocken einen Librizid fest. Also Nachhaltigkeit üben, Wiederleser*in werden und dafür bestimmte Orte aufsuchen: Bibliotheken, Antiquariate, Öffentliche Bücherschränke oder virtuell den Online-Altbuchhändler des Vertrauens. </box|>
Referenzen:
Inv.Nr. 006\\