periodenarmut

Periodenarmut

Pe|ri|o|den|ar|mut die, (dt.), engl. period poverty: Eingeschränkter Zugang zu Menstruationsprodukten.

Periodenprodukte wie Tampons, Binden und Slipeinlagen sind eine große finanzielle Belastung für von Armut betroffene Personen. Angeblich soll in Österreich jede zweite Frau von der Periodenarmut betroffen sein. Weltweit, so wird geschätzt, haben rund 500 Millionen Menschen keinen Zugang zu Menstruationsprodukten bzw. können sich diese nicht leisten und müssen auf Ersatzprodukte ausweichen. Das Europäische Parlament hat die Mitgliedsländer der Europäischen Union dazu aufgerufen, die Steuern für diese Artikel zu senken. Manche Städte wie Wien haben mit der Verteilung von Gratis-Menstruationsprodukten begonnen.

Das Europäische Parlament hat die Mitgliedstaaten dazu aufgerufen, Steuern auf Tampons und Binden zu senken. Aber: Wird die Senkung der Tampon-Steuer auch an die Kund:innen weitergegeben?
(Moment, Mastodon, 30/4/2025)

Im Mai stellt das Künstlerinnenkollektiv „Period.“ Spender mit Hygieneartikeln in Hamburg auf. Damit möchte es auf Periodenarmut, aufmerksam machen – die Notlage von Menschen ohne oder mit ungenügendem Zugang zu Menstruationsartikeln.
(Hinz und Kunzt, Bluesky, 30/4/25)

Referenzen:
Erdbeerwoche: Periodenarmut, abgerufen am 29/12/2025
Der Standard: Binden, Tampons und Kondome werden ab 2026 billiger, abgerufen am 29/12/2025
Moment: Gratis-menstruationsprodukte in Wien

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Inv.Nr. 053

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  • Zuletzt geändert: 29.12.2025 20:26
  • von tinderness