Komfortliteratur
Kom|fort|li|te|ra|tur die, (fr.+lat): Für besonders nostalgisch Veranlagte, gerne auch Comfort-Literatur geschrieben. Angenehme Literatur.
„Bücher, die wieder aufmuntern, wenn man ein Tief hat, traurig oder frustriert ist, wenn man ein bisschen Aufmunterung benötigt oder wehmütig an die Kindheit zurückdenkt; Bücher, die man mehr als ein Mal liest, weil sie der Seele guttun und etwas in uns zum Klingen bringen.“ So definiert eines der vielen Bücherblogs den Begriff. Die Anlehnung an Komfortzone ist nicht zufällig. Nur keine sperrige, deprimierende, aufrüttelnde Literatur! Nichts Deprimierendes, bitte! Ein biedermeierliches Sittenbild: Socken, dampfender Tee, die Leserin ins Sofa gekuschelt, vielleicht die Nebel von Avalon. Sich positiv verklären ist angesagt. Draußen indes toben Kriege. Zufrieden ist man aber erst dann, wenn man dem eigenen Klischee entspricht.
Referenzen:
The Comfort Book
Inv.Nr. 002